— · Eliana

Eliana Vasileiou

Eliana

Konsens-Arbeit, Neurowissenschaft, Facilitation

„Ich übersetze komplexe Themen in Räume, in denen Menschen sich selbst und einander klarer begegnen.“


Was du mit mir erlebst

Ich begleite vor allem Workshops, Begegnungsabende und Lernräume. Dort achte ich auf den roten Faden: Was ist die Einladung? Was ist die Grenze? Wie wird aus einer Idee eine Erfahrung, die Menschen wirklich im Körper verstehen?

Was meine Arbeit auszeichnet: Ich verbinde Cognitive Neuroscience mit non-formaler Bildung, Konsens-Praxis und einer sehr praktischen Art von Facilitation. Ich denke gerne in Strukturen — aber nur, damit ein Raum weicher, klarer und lebendiger werden kann.

Wenn ich einen Abend oder Workshop halte, geht es nicht um perfekte Antworten. Es geht darum, dass Menschen genauer spüren lernen: ihr Ja, ihr Nein, ihre Unsicherheit, ihre Neugier. Konsens ist für mich keine Regel an der Tür. Konsens ist eine Kultur, die man üben kann.


Mein Weg

Ich habe Molecular Biology and Biotechnology an der University of Crete studiert und danach Cognitive Neuroscience an der Radboud University in den Niederlanden. Meine Masterarbeit und Forschungszeit am Radboudumc führten mich tief in die Frage, wie chronischer Stress Gehirn, Körper und Verhalten verändert.

Als Student Research Assistant arbeitete ich in einer neuroanatomischen Forschungsgruppe zu Stress, mitochondrialer Funktion und depressionsbezogenem Verhalten. Diese wissenschaftliche Prägung ist geblieben: Ich nehme Körpersignale ernst, ohne sie vorschnell zu mystifizieren.

Danach führte mein Weg in internationale Bildungs- und NGO-Arbeit. In Griechenland und Deutschland habe ich EU-geförderte Projekte entwickelt, geschrieben, koordiniert und begleitet — zu Themen wie Medienkompetenz, AI Literacy, Nachhaltigkeit, mentaler Gesundheit, Teilhabe, Inklusion und aktiver Bürgerschaft.

Aus dieser Arbeit bringe ich viel mit in Raum für Berührung: Projektklarheit, Gruppenlesen, Methodenentwicklung, Workshop-Design und die Erfahrung, dass echte Begegnung nicht nebenbei entsteht. Sie braucht Struktur, Sprache, Mut und einen Raum, der Menschen nicht drängt.

Bildspur meines Weges


Ausbildungen & Qualifikationen

  • M.Sc. Cognitive Neuroscience — Radboud University, 2017
  • B.Sc. Molecular Biology and Biotechnology — University of Crete, 2014
  • Student Research Assistant — Radboudumc Neuroanatomy Research Group, 2015-2017
  • Neun Jahre EU-Projektarbeit, Proposal Writing und Bildungsformat-Entwicklung
  • Erasmus+, ESC, EEA Grants und CERV: Projektentwicklung, Konsortien, Reporting, Wirkung
  • Non-formale Bildung, Workshop-Facilitation und Science Communication
  • Tantra-Massage — Yindo Tantra-Massage-Training bei Ulrike Liehm
  • Wheel-of-Consent-orientierte Konsens-Praxis

Was mich heute bewegt

Mich interessiert, wie Menschen aus Überforderung wieder in Kontakt kommen: mit dem eigenen Körper, mit anderen, mit dem, was ihnen wichtig ist. Meine wissenschaftliche Seite schaut auf Stress, Regulation und Muster. Meine praktische Seite fragt: Was hilft jetzt, hier, in diesem Raum?

Ich mag Bildungsformate, die nicht nur Wissen vermitteln, sondern Verhalten verändern können. Ein guter Workshop ist für mich kein Vortrag mit Übungsteil. Er ist ein klar gehaltener Erfahrungsraum, in dem Menschen etwas ausprobieren dürfen, ohne sich beweisen zu müssen.

Bei Raum für Berührung ist mein Fokus die Kultur dahinter: Wie sprechen wir über Nähe? Wie werden Grenzen sichtbar, ohne dass Kontakt kalt wird? Wie kann eine Gruppe so gehalten sein, dass Sinnlichkeit, Humor, Unsicherheit und Tiefe nebeneinander Platz haben?


Wo du mir begegnest


Wenn du mich kennenlernen willst.