— · Florian

Florian
Tantra-Masseur, Kursleiter, Reisender
„Ich glaube an eine Tantra-Praxis, die genauso ehrlich ist wie die Berührung, die sie lehrt.“
Was du in einer Sitzung mit mir erlebst
Ich arbeite langsam. Mit klarem Vorgespräch, klaren Übergängen, einem starken Gefühl für Tempo und Atemrhythmus. Wenn du zu mir kommst, beginnen wir nicht mit Berührung — wir beginnen mit einem Gespräch. Was suchst du? Was kennst du? Was nicht? Wo sind deine Ja-Bereiche, wo deine Nein-Bereiche?
Was meine Arbeit auszeichnet: Ich verbinde über 20 Jahre Erfahrung mit asiatischer Massagepraxis — Thai-Massage, Ayurveda, Reiki, taoistische Körperarbeit — mit einem Tantra-Rahmen, der klar von Konsens und Wheel of Consent durchstrukturiert ist. Östliche Tiefe, westliche Klarheit.
Ich möchte, dass Menschen in einer Sitzung nicht leisten müssen. Viele kommen mit innerem Druck, einem vollen Kopf oder dem Gefühl, ihren Körper nur noch funktionieren zu lassen. Meine Aufgabe ist nicht, dich irgendwohin zu bringen. Meine Aufgabe ist, einen Raum zu halten, in dem dein Atem, dein Tempo und deine Grenzen wieder spürbar werden.
Mein Weg
Mit 20 reiste ich für ein Jahr nach Indien. Dort tauchte ich in traditionelle Heilmethoden ein: Thai-Massage, Ayurveda-Massage und Reiki. Diese Zeit hat mein Verständnis von Berührung geprägt — nicht als Technik, die man „anwendet“, sondern als Sprache, mit der Körper wieder Vertrauen lernen können.
Später kamen zehn Jahre in China dazu. Sprache, Alltag, taoistische Denkweisen und der Umgang mit Lebensenergie haben meinen Blick weiter geöffnet. Ich habe gelernt, dass Körper und Geist nicht getrennt arbeiten — und dass Ruhe oft nicht durch mehr Kontrolle entsteht, sondern durch weniger Widerstand.
Akademisch habe ich Sinologie und Biologie studiert. Diese Doppel-Linse zwischen Kultur und Körper, zwischen Sprache und Materie, prägt bis heute, wie ich arbeite: neugierig, konkret, ohne unnötige Mystifizierung.
Beruflich war ich später auch als Niederlassungsleiter und Sales Director unterwegs. Dadurch kenne ich leistungsorientierte Arbeitswelten von innen: Verantwortung, Druck, Entscheidungen, Tempo. Vielleicht ist genau deshalb Regeneration für mich kein Luxus. Sie ist die Fähigkeit, wieder bei sich anzukommen.
Tantra wurde für mich der Rahmen, in dem diese Fäden zusammenfinden: Körperarbeit, Sinnlichkeit, Atem, Energie, klare Grenzen und eine Praxis, die weder esoterisch verklärt noch auf Wellness reduziert wird.
Bildspur meines Weges



Ausbildungen & Qualifikationen
- Akademische Ausbildung in Sinologie und Biologie
- Thai- und Ayurveda-Massage-Training in Indien, 2003
- Reiki-Initiation und langjährige Praxis mit Energiearbeit
- Zehn Jahre China-Erfahrung mit Vertiefung taoistischer Körper- und Lebensenergie-Praxis
- Tantramassage-Grundkurs „Tanz der Sinne“ am Tantra-Institut Jembatan, offizielles Ausbildungsinstitut des TMV, 2021
- Tantra-Massage — Yindo Tantra-Massage-Training bei Ulrike Liehm
- Wheel-of-Consent-orientierte Konsens-Praxis



Was mich heute bewegt
Mich interessiert, wie Menschen Kraft finden, ohne sich härter machen zu müssen. In einer Gesellschaft, die viel Leistung fordert, verlieren viele den Kontakt zu den einfachen Signalen ihres Körpers: Atem, Müdigkeit, Lust, Grenze, Nein, Ja. Meine Arbeit ist eine Einladung, diese Sprache wieder ernst zu nehmen.
Ich übersetze traditionelle Praktiken in einen heutigen, klaren Rahmen. Nicht, um sie kleiner zu machen — sondern damit sie hier und jetzt wirklich brauchbar werden: in Beziehungen, im Berufsalltag, in Übergangszeiten, in Momenten, in denen der Körper wieder gehört werden will.
Wo du mir begegnest
- Einzelsitzungen in Augsburg
- Workshops: Tantra Basics, Die Kunst der Berührung
- Begegnungsabende mit Konsens- und Kontaktpraxis
- Festival-Crew bei Burns, Retreats und Decompression-Events