„Bevor wir berühren, fragen wir.“ – Das steht auf unserer Startseite, und wir meinen es wörtlich. Unser wichtigstes Werkzeug dafür ist das Wheel of Consent von Betty Martin. In diesem Beitrag wollen wir teilen, warum es für uns weit über jede Sitzung hinauswirkt.
Vier Quadranten, eine Klarheit
Das Wheel unterscheidet vier Arten der Berührung: Akzeptieren, Nehmen, Empfangen, Dienen. Klingt theoretisch – ist in der Praxis eine Offenbarung. Die zentrale Frage lautet: Wer berührt hier gerade wen, und für wen geschieht es? Sobald das klar ist, wird Berührung ehrlich. Missverständnisse, die sonst schweigend entstehen, bekommen einen Namen.
Was das mit dem Alltag zu tun hat
Seit wir damit arbeiten, merken wir: Konsens ist keine Technik für besondere Anlässe, sondern eine Haltung. Sie beginnt beim „Magst du darüber reden?“ und hört beim „Stop genügt, ohne Begründung“ nicht auf. Grenzen zu spüren und auszusprechen ist Übungssache – und jede Übung macht Begegnung leichter, nicht schwerer.
Wer das live erleben will: In unseren Workshops und an den Begegnungsabenden üben wir genau das, in kleinen Schritten. Häufige Fragen beantworten wir im Q&A – und alles andere gern persönlich. 🤍